Unsere sicht der Dinge!
Meine Lieben,
in den letzten Monaten haben wir viel darüber geschrieben, was sich um uns herum verändert:
steigende Kosten, Unsicherheit, politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die viele Menschen belasten.
Manches davon ist eingetreten, manches kam verzögert, und manches stellte sich anders oder weniger dramatisch dar, als zunächst vermutet wurde.
Aber eines bleibt:
Viele Menschen haben im Alltag schlicht keine Zeit, ständig zu recherchieren, Entwicklungen zu vergleichen und sich ein eigenes Bild zu machen. Wir tun das – und beobachten, was in ca 60 Ländern gesprochen, entschieden und verändert wird.
Nicht, um Angst zu verbreiten, sondern um rechtzeitig praktische Antworten zu finden.
Was wir jetzt tun können!
Die wichtigste Erkenntnis ist einfach: Wir müssen nicht alles kontrollieren können.
Aber wir können beginnen, uns weniger abhängig zu machen – von steigenden Preisen, von komplizierten Versorgungsketten und von der Frage, ob das System uns im nächsten Jahr wieder alles leichter oder schwerer macht.
Besonders spürbar ist das bei der Ernährung.
Für Menschen mit niedrigem Einkommen, für Familien, Rentnerinnen und Rentner oder alle, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, werden Lebensmittel schnell zu einer echten Belastung.
Aber auch für den sogenannten Otto-Normal-Verbraucher wird es enger.
Genau hier setzt Gemeinsam Resilient an.
Unser Gartenprojekt
In unserem Gartenprojekt bauen wir gemeinsam frisches Gemüse an, lernen, wie man saisonal und regional versorgt wird, und nutzen zusätzlich gerettete sowie gespendete Lebensmittel.
Das Ziel ist nicht, perfekt zu leben oder sich komplett abzuschotten.
Das Ziel ist sehr praktisch:
die eigenen Fixkosten für Ernährung im kommenden Jahr spürbar zu reduzieren.
Dabei bekommt ihr nicht nur Lebensmittel.
Ihr bekommt:
- Frisches Gemüse aus dem gemeinsamen Garten
- Zugang zu geretteten und gespendeten Lebensmitteln, soweit verfügbar
- Praktisches Wissen über Anbau, Lagerung, Fermentation und Vorratshaltung
- Gemeinschaft, Nachbarschaft und Menschen, die in ähnlichen Situationen stecken
- Die Möglichkeit, mit eigener Mitarbeit etwas beizutragen, statt alles allein bezahlen zu müssen
Ein Gartentag kann mehr sein als Arbeit: frische Luft, gemeinsames Tun, Kinder, die sehen, wo Essen herkommt, und das Gefühl, selbst etwas aufzubauen.
Weniger Angst, mehr Handlung
Viele denken inzwischen:
„Das ist doch alles Verschwörungstheorie.“
Wir wollen niemanden überzeugen, jede einzelne Entwicklung gleich zu bewerten.
Aber wir sollten aufhören, uns nur zu ärgern, zu diskutieren oder zu warten.
Denn unabhängig davon, wie man die großen Zusammenhänge deutet:
Preise steigen, Versorgung wird komplexer, und Vertrauen in Institutionen nimmt ab.
Darauf können wir mit Sorge reagieren – oder mit Eigenleistung, Wissen und Gemeinschaft.
Wir müssen nicht alles hinnehmen, als hätten wir keine Möglichkeiten.
Wir können anfangen, kleine und große Schritte zu gehen: samen, pflanzen, ernten, einwecken, fermentieren, teilen, lernen und uns gegenseitig unterstützen.
Sicherheit entsteht auch durch Gemeinschaft,
Ich bin in meinem Leben in vielen Ländern gewesen. Immer wieder war ich froh, nach Hause zu kommen und zu wissen: Hier bin ich sicher. Heute spüren viele von uns, dass dieses Gefühl nicht mehr selbstverständlich ist.
Vielleicht können wir einen Teil dieser Sicherheit wieder selbst schaffen – nicht durch Abgrenzung, sondern durch Verbindungen.
Durch Menschen, die wissen, wie man etwas anbaut. Durch Nachbarn, die helfen, wenn es nötig ist. Durch einen Garten, der nicht nur Gemüse liefert, sondern auch Halt gibt.
Gemeinsam Resilient bedeutet:
Wir warten nicht darauf, dass sich alles von allein verbessert. Wir beginnen bei dem, was wir selbst gestalten können.
Kommt dazu!!
Wenn du dein Essen selbst mitgestalten möchtest, wenn du weniger abhängig von steigenden Preisen sein willst, wenn du Menschen kennenlernen möchtest, die praktisch denken und handeln – dann bist du bei uns herzlich willkommen.
Du musst keine Erfahrung mitbringen. Du musst nicht alles wissen. Du musst nur Lust haben, mitzumachen.
Schreib uns, komm vorbei und lass uns gemeinsam starten.
Wir bauen nicht nur Gemüse. Wir bauen Gemeinschaft. Wir bauen Resilienz.
Gemeinsam Resilient – für mehr Eigenversorgung, weniger Abhängigkeit und echte Nachbarschaft in Hamburg.
Liebe Grüße jojo
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