Wie wir das Gartenprojekt gemeinsam gestalten
Jojo


In unserem Gartenprojekt geht es um mehr als nur Gemüse – es geht um Gemeinschaft, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der uns stärkt und verbindet.

Viele fragen sich, wie der zeitliche Aufwand aussieht. Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten: Wer Teil des Projekts sein möchte, beteiligt sich mit etwa zwei Einsätzen pro Monat. Jeder Einsatz dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. So entsteht übers Jahr hinweg ein gemeinsamer Beitrag von rund 24 Terminen – flexibel gestaltbar und gut in den Alltag integrierbar.

Die Teilnahme wird über einen Kalender organisiert. Dort kann sich jede Person selbst eintragen und entscheiden welchen Stadtteil sie bevorzug und wann sie mitwirken möchte. Transparenz und Eigenverantwortung stehen dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig geben wir immer an, welche Aufgaben anstehen und wo genau Unterstützung gebraucht wird.

Als Teil dieser Gemeinschaft erhält man Zugang zu den gemeinsam angebauten, frischen Lebensmitteln. Je nach Ertrag ist dies etwa vier bis acht Mal im Monat möglich. Das bedeutet: Wer sich einbringt, profitiert direkt von gesunden, selbst erzeugten Lebensmitteln.

Ergänzend dazu gibt es unser Foodsharing-Angebot im Projektheim. Hier können gerettete Lebensmittel jederzeit genutzt werden – unabhängig von der Mitarbeit im Garten. So verbinden wir nachhaltiges Handeln mit sozialer Teilhabe.

Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein lebendiges Miteinander: Wir unterstützen uns gegenseitig, lernen voneinander und bauen gemeinsam etwas Wertvolles auf. Auch Kooperationen, etwa im Rahmen von Patenschaften, können hier eingebunden werden und das Netzwerk weiter stärken.

Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem jeder sich willkommen fühlt und aktiv zur gemeinsamen Resilienz beitragen kann – Schritt für Schritt, Stunde für Stunde.

und Natürlich hoffen wir auf mehr ehramtliche Unterstützung, für viele weitere dinge die damit in Verbind stehen....es ist nicht nur die Gartenarbeit die erledigt werden will....also sprecht uns an und wir erfassen gemeinsam wie dein Beitrag aussehen könnte!!

Herzlich Willkommen!!


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Jojo
Erst einmal: 

Vielen Dank für die vielen netten Gespräche in den letzten Tagen! Man muss es ja zugeben – Facebook kann doch mehr als Katzenvideos. 

Der Austausch hier zeigt, wie schnell man miteinander ins Gespräch kommt, Ideen teilt und gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Genau das macht Mut!

Natürlich können wir nicht überall kleine Einzelgärten mit allem drum und dran anlegen – also hier ein paar Tomaten, da ein paar Gurken, dort noch schnell ein Beet Zwiebeln. 

So schön das wäre, so unrealistisch ist es im Großen und Ganzen. Aber: Wir können es gemeinsam cleverer lösen.

Die Idee ist, dass wir unsere verfügbaren Flächen bündeln und gemeinsam planen.

 
Wie viel Fläche haben wir insgesamt? 
Wie viele Menschen machen mit? 
Und was macht in welcher Menge am meisten Sinn?
 
Daraus ergibt sich dann ganz praktisch, dass vielleicht ein Garten hauptsächlich Kohlrabi produziert, ein anderer eher Karotten – und so weiter. Jeder Standort trägt seinen Teil bei, und zusammen entsteht eine starke, vielfältige Versorgung.

Im Rahmen unseres gemeinsamen Resilienz-Paten-Kooperationsprogramms unterstützen wir damit gezielt Menschen in schwierigen Situationen – und gleichzeitig schaffen wir etwas für alle. Die Flächen werden gemeinsam genutzt, die Erträge fair verteilt, und jede Woche gibt es die Möglichkeit, sich mit frischen Lebensmitteln zu versorgen – natürlich je nach Saison und Ernte.


Wir planen das Ganze so, dass ausreichend für alle da ist – und auch noch Luft für neue Mitstreiter bleibt. Und wenn am Ende doch mehr wächst als gedacht (was ja durchaus vorkommen soll), dann landet der Überschuss nicht im Nirgendwo, sondern wird über bestehende Foodsharing-Strukturen weitergegeben. Wir erfinden also das Rad nicht neu – wir sorgen nur dafür, dass es sich besser dreht. (so benötigen wir auch kein teures Kühlhaus, was von Nöten wäre, Konventionell)


Unterm Strich heißt das: Jeder bringt einen kleinen Teil ein, und gemeinsam entsteht etwas richtig Großes. Man profitiert nicht nur von frischen Lebensmitteln, sondern auch von Gemeinschaft, Austausch, neuen Kontakten und ganz nebenbei lernt man auch noch eine Menge dazu.


Oder anders gesagt: Viele Hände, viele Beete – und am Ende viele gute Gründe, dabei zu sein.


Tolle Gespräche es macht langsam mehr als spaß!!

jojo



p.s. nein da gibt es nichts zu weinen meine Lieben Balkonia Freunde....letztlich könnt Ihr das Kräuterlager der Stadt und für Gemeinsam Resilient sein... wir machen das schon zusammen...alle sind herzlich willkommen!! ( Basilikum stört sich ohnehin mit allerlei Pflanzen besser weit weg aus meinem Garten...rauf auf eure Balkonien)


1 Beispiel:

Ein mögliches Beispiel für unser Gartenprojekt ist ein Kleingärtner, der bereits eine eigene Parzelle bewirtschaftet.  Er entscheidet sich, sich unserem Projekt anzuschließen, möchte aber weiterhin eigenständig arbeiten und seine Fläche selbst pflegen. Gleichzeitig ist er bereit, einen Beitrag zum gemeinsamen Vorhaben zu leisten.

In diesem Fall erhält er von uns konkrete Anbauaufträge, passendes Saatgut sowie die notwendigen Betriebsmittel wie Dünger. Er bleibt eigenständig in der Umsetzung, ist jedoch in unser System eingebunden. Dadurch profitiert er nicht nur von seiner eigenen Ernte, sondern auch von den gemeinschaftlich angebauten Produkten, die er selbst möglicherweise gar nicht oder nur schwer hätte anbauen können.


Ein kleiner Teil seiner Fläche – beispielsweise 8 bis 20 Quadratmeter – wird für den gemeinsamen Anbau genutzt. Den restlichen Bereich kann er weiterhin frei für eigene Zwecke verwenden, etwa für den Anbau von Tomaten oder anderen Pflanzen zum persönlichen Bedarf wir kennen ja unsere Naschkatzen nicht war?






Jojo Privat 48j.
Und natürlich ist es nicht der einzige Weg...wir Pachten, Mieten und gehen Kooperation ein... Alles zusammen sieht immer mehr viel Versprechend aus!!