Erst einmal:
Vielen Dank für die vielen netten Gespräche in den letzten Tagen! Man muss es ja zugeben – Facebook kann doch mehr als Katzenvideos.
Der Austausch hier zeigt, wie schnell man miteinander ins Gespräch kommt, Ideen teilt und gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Genau das macht Mut!
Natürlich können wir nicht überall kleine Einzelgärten mit allem drum und dran anlegen – also hier ein paar Tomaten, da ein paar Gurken, dort noch schnell ein Beet Zwiebeln.
So schön das wäre, so unrealistisch ist es im Großen und Ganzen. Aber: Wir können es gemeinsam cleverer lösen.
Die Idee ist, dass wir unsere verfügbaren Flächen bündeln und gemeinsam planen.
Wie viel Fläche haben wir insgesamt?
Wie viele Menschen machen mit?
Und was macht in welcher Menge am meisten Sinn?
Daraus ergibt sich dann ganz praktisch, dass vielleicht ein Garten hauptsächlich Kohlrabi produziert, ein anderer eher Karotten – und so weiter. Jeder Standort trägt seinen Teil bei, und zusammen entsteht eine starke, vielfältige Versorgung.
Im Rahmen unseres gemeinsamen Resilienz-Paten-Kooperationsprogramms unterstützen wir damit gezielt Menschen in schwierigen Situationen – und gleichzeitig schaffen wir etwas für alle. Die Flächen werden gemeinsam genutzt, die Erträge fair verteilt, und jede Woche gibt es die Möglichkeit, sich mit frischen Lebensmitteln zu versorgen – natürlich je nach Saison und Ernte.
Wir planen das Ganze so, dass ausreichend für alle da ist – und auch noch Luft für neue Mitstreiter bleibt. Und wenn am Ende doch mehr wächst als gedacht (was ja durchaus vorkommen soll), dann landet der Überschuss nicht im Nirgendwo, sondern wird über bestehende Foodsharing-Strukturen weitergegeben. Wir erfinden also das Rad nicht neu – wir sorgen nur dafür, dass es sich besser dreht. (so benötigen wir auch kein teures Kühlhaus, was von Nöten wäre, Konventionell)
Unterm Strich heißt das: Jeder bringt einen kleinen Teil ein, und gemeinsam entsteht etwas richtig Großes. Man profitiert nicht nur von frischen Lebensmitteln, sondern auch von Gemeinschaft, Austausch, neuen Kontakten und ganz nebenbei lernt man auch noch eine Menge dazu.
Oder anders gesagt: Viele Hände, viele Beete – und am Ende viele gute Gründe, dabei zu sein.
Tolle Gespräche es macht langsam mehr als spaß!!
jojo
p.s. nein da gibt es nichts zu weinen meine Lieben Balkonia Freunde....letztlich könnt Ihr das Kräuterlager der Stadt und für Gemeinsam Resilient sein... wir machen das schon zusammen...alle sind herzlich willkommen!! ( Basilikum stört sich ohnehin mit allerlei Pflanzen besser weit weg aus meinem Garten...rauf auf eure Balkonien)
1 Beispiel:
Ein mögliches Beispiel für unser Gartenprojekt ist ein Kleingärtner, der bereits eine eigene Parzelle bewirtschaftet. Er entscheidet sich, sich unserem Projekt anzuschließen, möchte aber weiterhin eigenständig arbeiten und seine Fläche selbst pflegen. Gleichzeitig ist er bereit, einen Beitrag zum gemeinsamen Vorhaben zu leisten.
In diesem Fall erhält er von uns konkrete Anbauaufträge, passendes Saatgut sowie die notwendigen Betriebsmittel wie Dünger. Er bleibt eigenständig in der Umsetzung, ist jedoch in unser System eingebunden. Dadurch profitiert er nicht nur von seiner eigenen Ernte, sondern auch von den gemeinschaftlich angebauten Produkten, die er selbst möglicherweise gar nicht oder nur schwer hätte anbauen können.
Ein kleiner Teil seiner Fläche – beispielsweise 8 bis 20 Quadratmeter – wird für den gemeinsamen Anbau genutzt. Den restlichen Bereich kann er weiterhin frei für eigene Zwecke verwenden, etwa für den Anbau von Tomaten oder anderen Pflanzen zum persönlichen Bedarf wir kennen ja unsere Naschkatzen nicht war?