In den vergangenen 18 Monaten haben weltweit zahlreiche Brände, Explosionen und schwere Zwischenfälle in Ölraffinerien, Gas Verarbeitungsanlagen, petrochemischen Werken, Tanklagern und Energie Komplexen für Aufmerksamkeit gesorgt.

Unsere Recherche erfasst für den Zeitraum vom 15. Februar 2025 bis zum 15. August 2026 mindestens 65 öffentlich berichtete Ereignisse. Diese Zahl ist keine vollständige weltweite Unfallstatistik. Viele kleinere Vorfälle werden nur lokal, verspätet oder gar nicht gemeldet. Außerdem sind zahlreiche Ursachen noch nicht abschließend untersucht.

Die Ereignisse fanden unter anderem in Russland, den Vereinigten Staaten, Europa, dem Nahen Osten, Asien, Afrika und Lateinamerika statt. Betroffen waren Raffinerien, Gas Verarbeitungsanlagen, petrochemische Werke, Öltanks, Treibstofflager, Hafenanlagen und Offshore-Produktionsstätten.

Darunter waren:
  • technische Unfälle und Wartungsfehler.
  • Brände in Produktionsanlagen.
  • Explosionen in Gaswerken und Tanklagern.
  • Schäden durch Drohnen- und Raketenangriffe.
  • militärische Angriffe auf Energieinfrastruktur.
  • Vorfälle mit bislang ungeklärter Ursache.
Nicht jeder Brand und nicht jede Explosion steht miteinander in Verbindung. Manche Ereignisse waren offenbar technische Unfälle oder betriebliche Störungen. Andere wurden im Zusammenhang mit militärischen Angriffen gemeldet. In mehreren Fällen wurde die Ursache von verschiedenen Seiten unterschiedlich dargestellt.
Trotz dieser Unterschiede zeigen die Ereignisse eine gemeinsame Schwachstelle:

Unser Alltag hängt von großen, miteinander verbundenen Systemen ab.
Energieversorgung, Häfen, Transportwege, Produktionsstätten, Kommunikation, digitale Infrastruktur, Wasser- und Lebensmittelversorgung greifen ineinander. Wenn an einer wichtigen Stelle etwas ausfällt, können die Folgen schnell weit über den eigentlichen Ort des Geschehens hinausreichen.

Der Anfang einer schwierigen Zeit?

In den vergangenen Tagen haben außerdem mehrere schwere Vorfälle in europäischen Industrieanlagen Aufmerksamkeit erregt. Eine Explosion ereignete sich in einer Munitionsfabrik im italienischen Colleferro, eine weitere in einem Energieunternehmen im Hafen von Rotterdam. Zusätzlich wurden im Rotterdamer Hafengebiet ein Transformatorbrand und ein Stromausfall gemeldet.

Gleichzeitig warnte der russische Außenminister Sergei Lawrow, Russland werde seine Methoden gegen westliche Unterstützung für die Ukraine verschärfen.
Noch ist nicht bewiesen, dass diese Ereignisse miteinander verbunden sind oder auf Sabotage zurückgehen. In Italien wird die Ursache der Explosion weiterhin untersucht. In Rotterdam gingen die Behörden zunächst von einem Arbeitsunfall während der Wartungsarbeiten aus. Bei dem Vorfall starb ein Mensch, mehrere weitere wurden verletzt. Der Transformatorbrand und der Stromausfall wurden als separates Ereignis eingeordnet.

Ob es sich bei einzelnen Explosionen um Unfälle, technische Defekte oder gezielte Eingriffe handelt, muss sorgfältig untersucht werden. Panik und vorschnelle Schuldzuweisungen helfen dabei nicht. Gleichzeitig wäre es fahrlässig, grundsätzlich davon auszugehen, dass solche Ereignisse immer Einzelfälle bleiben.

Europa befindet sich in einer angespannten geopolitischen Lage. Der Krieg in der Ukraine dauert an, die militärische Produktion und Waffenlieferungen haben zugenommen, und wichtige Infrastrukturen werden zunehmend als Teil sicherheitspolitischer Auseinandersetzungen betrachtet.

Das bedeutet nicht, dass ein großer Angriff unmittelbar bevorsteht. Es bedeutet aber, dass wir uns auf eine Zeit einstellen müssen, in der Störungen, Ausfälle, Desinformation, Cyber-Angriffe, Sabotage Verdacht und technische Unfälle häufiger als bisher unsere Aufmerksamkeit beanspruchen können.

Die Frage ist deshalb nicht nur: Wer war verantwortlich?

Eine ebenso wichtige Frage lautet:
Wie gut sind wir vorbereitet, wenn wichtige Systeme für einige Stunden oder Tage nicht funktionieren?

Warum uns das alle betrifft
Ein Vorfall in einer Munitionsfabrik, einer Raffinerie oder einem großen Hafen scheint zunächst weit entfernt. Doch moderne Versorgungssysteme sind eng miteinander verbunden.
Häfen versorgen Industrie und Handel. Stromnetze steuern Produktionsanlagen.

Digitale Systeme koordinieren Lieferketten. Lebensmittel erreichen die Geschäfte über komplexe Transportwege. Fällt ein zentraler Bestandteil dieser Struktur aus, können sich die Auswirkungen auf viele weitere Bereiche ausweiten.
Mögliche Folgen größerer Störungen wären:
  • Zeitweise Stromausfälle.
  • Probleme bei der Wasserversorgung oder Telekommunikation.
  • Ausfälle von Kartenzahlung und Geldautomaten.
  • Verzögerungen bei Lieferungen und im öffentlichen Verkehr.
  • Engpässe bei Medikamenten und Lebensmitteln.
  • Einschränkungen bei Informationen und behördlicher Kommunikation.
  • Verunsicherung durch Gerüchte und manipulierte Nachrichten.
  • Überlastung von Rettungsdiensten und Behörden.
Nicht jedes Ereignis führt zu einer Krise. Aber jedes Ereignis kann sichtbar machen, wo unsere Gesellschaft besonders verletzlich ist.
Hamburg: Zusammenbleiben und handlungsfähig werden
Hamburg ist eine Hafen- und Handelsstadt. Die Stadt ist eng mit internationalen Energie-, Transport- und Versorgungssystemen verbunden. Viele Menschen werden im Ernstfall nicht einfach wegfahren können oder wollen.

Manche haben kein Auto. Andere müssen Kinder, ältere Angehörige oder kranke Menschen versorgen. Viele arbeiten in wichtigen Bereichen oder sind aus gesundheitlichen Gründen auf ihre vertraute Umgebung angewiesen. Wenn Straßen überlastet sind, der öffentliche Verkehr ausfällt, Treibstoff knapp wird oder wichtige Informationen nicht zuverlässig ankommen, müssen wir dort handlungsfähig bleiben, wo wir leben.

Deshalb ist es entscheidend, dass Menschen, die in Hamburg bleiben oder nicht wegkommen, zusammenkommen und tragfähige Strukturen aufbauen.
Resilienz beginnt nicht mit der Frage, wie jeder Einzelne möglichst schnell davon kommt.

Resilienz beginnt mit der Frage:
Wie können wir dafür sorgen, dass Menschen auch in schwierigen Zeiten füreinander da sind?
Gemeinsam statt allein
Eine einzelne Person kann Vorräte anlegen, Informationen sammeln und sich auf einige Tage ohne Strom oder Einkaufsmöglichkeiten vorbereiten. Eine Gemeinschaft kann jedoch deutlich mehr erreichen.

Gemeinsam können wir:
  • ältere, kranke oder alleinlebende Menschen erreichen.
  • im Stromausfall Nachbarschaftshilfe organisieren.
  • Wissen über Wasser, Lebensmittel und Erste Hilfe teilen.
  • Informationen prüfen und Gerüchte eindämmen.
  • Werkzeuge, Kocher, Funkgeräte und Notstromtechnik gemeinsam nutzen.
  • lokale Lebensmittelversorgung und Gartenprojekte stärken.
  • Treffpunkte und Kontaktketten aufbauen.
  • Zuständigkeiten für Notfälle festlegen.
  • Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen zusammenbringen.
  • praktische Hilfe leisten, wenn Behörden und Rettungsdienste überlastet sind.
Die wichtigste Ressource ist dabei nicht nur das, was in einem Keller oder Vorratsschrank liegt. Es sind verlässliche Beziehungen, klare Absprachen und das Vertrauen darauf, dass Menschen füreinander einstehen.
Gärten schaffen Versorgung und Verbindung
Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit bei Gemeinsam Resilient ist der Aufbau und die Pflege von Gärten und gemeinschaftlichen Anbauflächen.

Gärten sind mehr als Orte, an denen Gemüse wächst. Sie können:
  • die lokale Lebensmittelversorgung stärken.
  • Wissen über Anbau, Saatgut und Boden vermitteln.
  • Menschen praktisch zusammenbringen.
  • Kindern und Erwachsenen Naturerfahrungen ermöglichen.
  • Orte für Austausch und gegenseitige Unterstützung schaffen.
  • die Abhängigkeit von globalen Lieferketten verringern.
  • Möglichkeiten zur Lagerung, Verarbeitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln eröffnen.
Dafür entstehen Kosten für Saatgut, Pflanzen, Erde, Werkzeuge, Hochbeete, Wasser, Zäune, Lagerung, Transport, Reparaturen und weitere notwendige Materialien.
Hinzu kommen Ausgaben für Kommunikationsmittel, Erste-Hilfe-Ausstattung, Kochmöglichkeiten, Beleuchtung, Energieversorgung und den Aufbau geeigneter Treffpunkte.
Wir wollen keine Angst verbreiten und keine privaten Notvorräte auf Kosten anderer anlegen. Wir wollen gemeinsam Strukturen schaffen, die im Alltag sinnvoll sind und uns in schwierigen Zeiten handlungsfähig halten.

Was wir jetzt aufbauen!
Bei Gemeinsam Resilient möchten wir nicht nur über Krisen sprechen, sondern praktische Lösungen entwickeln und umsetzen.

Gemeinschaftsgärten und Anbauflächen
Wir wollen Flächen nutzen, auf denen Menschen gemeinsam Gemüse, Kräuter und andere Nutzpflanzen anbauen können. Dabei geht es auch um Saatgutgewinnung, Bodenpflege, Kompostierung, Bewässerung und die Weitergabe von Wissen.

Vorrat und Haltbarmachung
Lebensmittel sollten nicht nur angebaut, sondern auch sinnvoll verarbeitet und gelagert werden. Dazu gehören beispielsweise Fermentation, Einkochen, Trocknen und andere Methoden der Haltbarmachung.

Nachbarschaftshilfe
Wir möchten Kontaktstrukturen aufbauen, durch die wir erkennen, wer Unterstützung braucht und wer helfen kann. Besonders wichtig sind ältere, kranke, alleinlebende oder mobilitätseingeschränkte Menschen.

Kommunikationsstrukturen
Wenn Internet, Mobilfunk oder Strom ausfallen, brauchen wir alternative Wege, um Informationen weiterzugeben. Dazu gehören festgelegte Treffpunkte, Kontaktlisten und geeignete technische Hilfsmittel. Eines davon ist unser Partner UsGuard….die Lite Version ist bei unserem Kosten Nötigen Upgrade

Erste Hilfe und Brandschutz
Gemeinsame Übungen und Schulungen können helfen, in Notlagen ruhig und richtig zu handeln. Wissen über Erste Hilfe, Brandschutz und sichere Evakuierung kann entscheidend sein.

Gemeinsame Ausstattung
Nicht jeder Haushalt kann sich alle notwendigen Geräte leisten. Gemeinsam können wir Werkzeuge, Kocher, Wasseraufbereitung, Beleuchtung, Funkgeräte und Notstromtechnik anschaffen, lagern, warten und nutzen.

Wie du helfen kannst
Der Aufbau solcher Strukturen kostet Zeit, Arbeit und Geld. Viele Aufgaben werden ehrenamtlich übernommen, doch Materialien, Transport, Reparaturen, Versicherungen und die Einrichtung von Flächen müssen finanziert werden.

Wer Gemeinsam Resilient unterstützen möchte, kann helfen durch:
  • eine finanzielle Spende.
  • Saatgut, Pflanzen oder Gartengeräte.
  • Baumaterialien und gebrauchte Werkzeuge.
  • handwerkliche, medizinische oder organisatorische Fähigkeiten.
  • Unterstützung bei Transport, Pflege und Instandhaltung.
  • Mitarbeit in den Gemeinschaftsgärten.
  • Weitergabe von Wissen über Anbau, Lebensmittel, Erste Hilfe und Krisenvorsorge.
  • Beteiligung an Treffen, Übungen und Nachbarschafts Projekten.
Jede Unterstützung hilft dabei, aus einzelnen Ideen verlässliche Strukturen zu entwickeln.

Unterstützung für Gemeinsam Resilient
Wenn du den Aufbau von Gemeinschaftsgärten, Vorrats- und Kommunikationsstrukturen sowie praktischen Hilfsangeboten unterstützen möchtest, kannst du Gemeinsam Resilient finanziell helfen:
Gemeinsam Resilient
IBAN: DE94 1001 0178 0985 7203 42
Transparenz ist uns wichtig. Spenden sollen dort eingesetzt werden, wo sie unmittelbar zum Aufbau gemeinschaftlicher Widerstandsfähigkeit beitragen: bei Gärten, Werkzeugen, Saatgut, Wasser, Lebensmitteln, Kommunikation, Erster Hilfe und notwendigen Strukturen vor Ort.

Wir warten nicht auf den Ernstfall
Vielleicht bleiben die kommenden Monate ruhig. Vielleicht erleben wir häufiger Stromausfälle, Lieferprobleme, Desinformation, technische Unfälle oder andere Störungen. Niemand kann alle Entwicklungen sicher vorhersagen. Was wir aber selbst entscheiden können, ist, ob wir vorbereitet und verbunden sind.
Es wäre ein Fehler, erst dann über Vorsorge, Nachbarschaftshilfe und lokale Versorgung zu sprechen, wenn bereits der Strom ausgefallen ist oder die Regale leer sind. Die Zeit, um Kontakte aufzubauen, Gärten anzulegen, Wissen zu teilen und gemeinsame Strukturen zu schaffen, ist jetzt.
Deshalb laden wir alle Menschen in Hamburg und Umgebung ein:
  • Kommt zusammen.
  • Lernt eure Nachbarschaft kennen.
  • Sprecht darüber, wer Hilfe brauchen könnte.
  • Bringt eure Fähigkeiten und Erfahrungen ein.
  • Unterstützt den Aufbau gemeinschaftlicher Gärten.
  • Helft mit Material, Zeit oder einer Spende.
  • Entwickelt mit uns konkrete Lösungen für den Alltag und für schwierige Zeiten.
Lasst uns gemeinsam fragen:
  • Was können wir in unserer Nachbarschaft tun?
  • Wer braucht Unterstützung?
  • Welche Fähigkeiten, Vorräte und Geräte sind bereits vorhanden?
  • Welche Strukturen fehlen noch?
Resilienz beginnt nicht mit Angst, sondern mit Verbindung. Sie beginnt in dem Moment, in dem Menschen aufhören, Krisen allein bewältigen zu wollen, und anfangen, füreinander Verantwortung zu übernehmen.

Gemeinsam resilient – vorbereitet, verbunden und handlungsfähig.

Eine absolut vollständige weltweite Liste ist öffentlich nicht möglich. Viele kleinere Vorfälle werden nur lokal, verspätet oder gar nicht gemeldet. Deshalb handelt es sich um eine recherchierte Mindest Übersicht. aber bitte Kopiert die liste und frag eure Ki!

Ereignisse von Februar bis Dezember 2025

Datum

Ort und Land

Anlage

Ereignis

Ursache oder Einordnung

Folgen

17. Februar 2025

Sakai, Japan

Eneos-Raffinerie

Brand an einer Rohöldestillation Einheit

Ursache zunächst nicht abschließend veröffentlicht

Die 141.000-Barrel-pro-Tag-Einheit wurde abgeschaltet. marketscreener

19. Februar 2025

Syzran, Russland

Rosneft-Ölraffinerie

Brand an der primären Verarbeitungseinheit

Ukrainischer Drohnenangriff laut russischen Behörden und Branchen Quellen

Ölverarbeitung vorübergehend gestoppt. reuters

19.–21. Februar 2025

Cawthorne Channel, Nigeria

Rohöllagerbarge und Ölflussstation

Brand auf einer Rohöl Barge

Ursache noch untersucht

Brand eingedämmt; keine bestätigten Todesopfer. 

24. Februar 2025

Rjasan, Russland

Rosneft-Raffinerie

Explosionen und Brand an der Rohöldestillation

Drohnenangriff laut ukrainischen Angaben und russischen Behörden

Raffinerie stellte die Ölverarbeitung vollständig ein; keine bestätigten Todesopfer. reuters

25. Februar 2025

Arak, Iran

Shazand-Ölraffinerie

Brand in einer Verarbeitungseinheit

Ölaustritt laut Betreiberangaben

Brand gelöscht; weitere Folgen zunächst nicht veröffentlicht. eghtesadonline

27. Februar 2025

Cilacap, Indonesien

Pertamina-Raffinerie

Brand an einem Öltank

Entzündung von Restschlamm während Wartungsarbeiten

Keine Verletzten; Betrieb laut Pertamina nicht beeinträchtigt. 

1. März 2025

Ufa, Russland

Ufimskij-Ölraffinerie

Brand nahe einem Ofen

Technischer Defekt laut russischem Katastrophenschutz

Brand gelöscht; Raffineriebetrieb lief weiter. reuters

1. Februar 2025

Martinez, Kalifornien, USA

PBF-Raffinerie

Brand und Explosion nahe einem Hydrotreater

Austritt von Kohlenwasserstoff während Vorbereitungen für Wartungsarbeiten

Mehrere Beschäftigte wurden untersucht; beschädigte Einheiten blieben längere Zeit außer Betrieb. 

5. März 2025

Baku, Aserbaidschan

Heydar-Aliyev-Raffinerie

Größerer Brand

Ursache zunächst unklar

Brand gelöscht; keine umfassenden Schadensangaben. reuters

8. März 2025

Kirischi, Russland

Kirischi-Ölraffinerie

Schäden und Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff laut russischen und ukrainischen Angaben

Produktionsanlagen wurden beschädigt. reuters

14.–17. März 2025

Tuapse, Russland

Rosneft-Raffinerie

Brand nach Drohnenangriff

Drohnenangriff laut russischen Behörden

Brand erst nach mehreren Tagen gelöscht. 

16. März 2025

Rjasan, Russland

Rosneft-Raffinerie

Explosion während Wartungsarbeiten

Druckentlastung beziehungsweise Depressurisierung einer Anlage laut Betreiber

Ein Todesopfer und drei Verletzte. reuters

24. März 2025

Rjasan, Russland

Ölraffinerie

Brand an Lagertanks und Schäden an Anlagen

Erneuter Drohnenangriff laut Berichten

Verarbeitung erneut unterbrochen. reuters

15. April 2025

Schwechat, Österreich

OMV-Raffinerie und Petrochemiekomplex

Starke Fackelaktivität, zunächst als Brand gemeldet

Betriebsstörung; keine bestätigte offene Brandlage

Petrochemische Produktion beeinträchtigt; Kraftstoffversorgung blieb laut OMV gesichert. reuters

26. April 2025

Bandar Abbas, Iran

Shahid-Rajaee-Hafen mit Chemikalien- und Energie Umschlag

Massive Explosion und Großbrand

Vermutlich falsch gelagerte Chemikalien; genaue Ursache untersucht

Mindestens 25 Tote und mehr als 750 Verletzte; Ölraffinerien und Kraftstoffanlagen waren laut iranischer Ölgesellschaft nicht direkt betroffen. thedailyguardian+1

2. Mai 2025

Sitra, Bahrain

Bapco-Raffinerie

Schwerer Vorfall an Prozesssicherheit Einrichtung

Ursache untersucht

Drei Beschäftigte starben; der Betrieb blieb laut Betreiber stabil. bapcoenergies

1. Mai 2025

Kuwait

Mina-Abdullah-Raffinerie

Brand an einer Entschwefelungseinheit

Betrieblicher Unfall

Ein Todesopfer und vier Verletzte. 

20. Mai 2025

Cabinda, Angola

Chevron-Ölplattform BBLT

Brand auf einer Offshore-Ölplattform

Ursache untersucht; Vorfall ereignete sich während Wartungsarbeiten

17 Verletzte, davon vier schwer. reuters

26.–29. Mai 2025

Esmeraldas, Ecuador

Esmeraldas-Raffinerie

Brand an mehreren Kraftstofftanks und elektrischen Einrichtungen

Ursache untersucht

Raffinerie zeitweise abgeschaltet; keine Verletzten gemeldet. 

4. Juni 2025

Potter Township, Pennsylvania, USA

Shell-Petrochemiekomplex

Brand an einem Ofen einer Ethylenanlage

Ursache untersucht

Betroffene Ofeneinheit außer Betrieb; übrige Anlagen liefen weiter. reuters

6. Juni 2025

Engels, Russland

Industrie- und Umschlagbereich

Großbrand nach Drohnenangriff

Drohnenangriff laut Regionalregierung

Brand in einer industriellen Energieanlage; Zusammenhang mit einem früheren Lagerbrand erwähnt. reuters

11. Juni 2025

Dayyer, Iran

Kaveh-Petrochemiekomplex

Explosion und Brand im Werkshafen

Ursache zunächst unbekannt

Mindestens drei Tote und zehn Verletzte wurden gemeldet.

14. Juni 2025

Texas City, Texas, USA

Marathon-Galveston-Bay-Raffinerie

Brand an einer Hydrotreating-Einheit

Ursache untersucht

Keine Verletzten; mehrere Verarbeitungseinheiten wurden beeinträchtigt. reuters

14. Juni 2025

South Pars, Iran

Gas Verarbeitungsanlage, Phase 14

Explosion und Brand

Israelischer Raketen- oder Luftangriff laut iranischen Berichten

Anlage und Gasproduktion beeinträchtigt. bloomberg

16. Juni 2025

Haifa, Israel

Bazan-Ölraffinerie

Raketenangriff, Brand und Schäden an Raffinerie Einheiten

Iranischer Raketenangriff laut israelischen Angaben

Drei Beschäftigte starben; Teile des Komplexes wurden stillgelegt. thepeninsulaqatar

19. Juli 2025

Abadan, Iran

Abadan-Raffinerie

Brand an einer Verarbeitungseinheit

Leck in Einheit 70; kein Sabotagehinweis laut erster Untersuchung

Ein Todesopfer und mehrere Verletzte. reuters

24. Juli 2025

Sohar, Oman

OQ-Raffinerie, Tanklager

Brand an einem Lagertank

Ursache nicht veröffentlicht

Brand gelöscht; keine Verletzten. zawya

21.–24. August 2025

Nowoschachtinsk, Russland

Ölprodukte Anlage und Raffinerie

Mehrtägiger Großbrand

Ukrainischer Drohnenangriff laut Regionalregierung

Hunderte Einsatzkräfte im Einsatz; Raffineriebetrieb beeinträchtigt. reuters

28. August 2025

Afip Sky, Russland

Afip Sky-Ölraffinerie

Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff laut ukrainischen Stellen

Brand gelöscht; zugleich wurde ein weiterer Brand an der Kuibyschew-Raffinerie gemeldet. reuters

13. September 2025

Baschkortostan, Russland

Bashneft-Öl- und Petrochemieanlage

Kleiner Brand nach Drohnenangriff

Drohnenangriff laut Regionalregierung

Brand schnell unter Kontrolle; Produktion laut Behörden nicht reduziert. reuters

17.–24. September 2025

Salawat, Russland

Gazprom-Neftekhim-Salawat

Wiederholte Drohnenangriffe und Brand an einer Rohöldestillation Einheit

Ukrainische Drohnenangriffe laut russischen Behörden und Branchen Quellen

CDU-6, etwa 60 Prozent der Produktionskapazität, wurde beschädigt. reuters

2. Oktober 2025

El Segundo, Kalifornien, USA

Chevron-Raffinerie

Großbrand, möglicherweise mit Explosion

Ursache zunächst unklar

Keine Verletzten; Brand auf einen Bereich begrenzt. 

10. Oktober 2025

Tennessee, USA

Accurate Energetic Systems

Explosion und Brand in einem Werk für Explosivstoffe

Ursache untersucht

Tödlicher Industrieunfall; nicht im engeren Sinn eine Öl- oder Gas Raffinerie, aber wegen der Gefahr Stoffproduktion als verwandtes Ereignis relevant. joiff

17. Oktober 2025

Whiting, Indiana, USA

BP-Raffinerie

Brand in mehreren Betriebsbereichen

Betrieblicher Vorfall

Keine Verletzten; mehrere Einheiten vorübergehend außer Betrieb. 

19. Oktober 2025

Orenburg, Russland

Großes Gasverarbeitungswerk

Brand in einer Werkstatt

Ukrainischer Drohnenangriff laut Regionalregierung

Teilweise Schäden; keine Verletzten. reuters

20. Oktober 2025

Ploiești, Rumänien

Petrotel-Lukoil-Raffinerie

Explosion

Ursache untersucht

Ein 57-jähriger Beschäftigter wurde verletzt. 

20. Oktober 2025

Százhalombatta, Ungarn

MOL-Danube-Raffinerie

Brand und Explosion an einer Rohölverarbeitungseinheit

Ursache untersucht; Sabotage nicht bestätigt

Keine Verletzten; mehrere Einheiten schrittweise wieder angefahren. 

31. Oktober 2025

Artesia, New Mexico, USA

HF-Sinclair-Navajo-Raffinerie

Brand

Ursache nicht veröffentlicht

Drei Verletzte. reuters

6. November 2025

Nowopolozk, Belarus

Naftan-Raffinerie

Brand in einer Technologie Einheit

Dieselbezogener betrieblicher Vorfall laut Behörden

Keine Verletzten; Brand gelöscht. reuters

13. November 2025

Iran

Muscat-Gas Komplex

Gasexplosion und Brand

Ursache zunächst untersucht

Acht Beschäftigte starben; die Treibstoffversorgung wurde erheblich beeinträchtigt. mehrnews

13. November 2025

Quanzhou, China

Sinochem-Raffinerie

Brand an einer Rohöleinheit

Ursache untersucht

Sieben Verletzte; eine Rohöleinheit wurde abgeschaltet. hydrocarbonprocessing

19. November 2025

Anzoátegui, Venezuela

Petrocedeño-Schwerölaufbereiter

Explosion und Großbrand nahe einer Destillationskolonne

Ursache unbekannt

Beschäftigte evakuiert; zunächst keine offiziellen Opfer Angaben

25. Dezember 2025

Temrjuk, Russland

Produktlager am Hafen

Mehrere Explosionen und Brand an zwei Tanks

Ukrainischer Drohnenangriff laut ukrainischen Stellen und russischen Behörden

Rund 2.000 Quadratmeter betroffen; Tanks brannten. reuters

26. Dezember 2025

Temrjuk, Russland

Öllager am Asowschen Meer

Fortdauernder Tank Brand

Fortsetzung des am Vortag gemeldeten Drohnenangriffe

Brand gelöscht; Tanks wurden weiter gekühlt. reuters

31. Dezember 2025

Tuapse, Russland

Rosneft-Raffinerie und Hafen

Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff laut russischen Behörden

Zwei Verletzte; etwa 300 Quadratmeter brannten; Raffinerieanlagen und Hafen beschädigt. reuters


Ereignisse von Januar bis August 2026

Datum

Ort und Land

Anlage

Ereignis

Ursache oder Einordnung

Folgen

10. Februar 2026

Gyeongsan, Südkorea

Öltanklager

Öltank Explosion und Brand

Ursache zunächst unklar

Keine bestätigten Todesopfer; Brand eingedämmt. china.org

18. März 2026

South Pars und Asaluyeh, Iran

Gasfeld, Raffinerie- und Petrochemieanlagen

Brände und Schäden an Gas- und Ölanlagen

Militärischer Angriff laut iranischen Angaben

Schäden an Anlagen und Lagertanks; Details zunächst unvollständig. wikipedia

24.–25. März 2026

Port Arthur, Texas, USA

Valero-Raffinerie

Explosion und anschließender Brand an einem Diesel-Hydrotreater

Austritt einer Prozessflüssigkeit mit anschließender Entzündung

Raffinerie vorübergehend stillgelegt; keine Verletzten gemeldet. 

30. März 2026

Haifa, Israel

Brennstofflager von Israel Oil Refineries

Brand an einem Brennstofftank

Trümmer einer abgefangenen Rakete

Brand gelöscht; keine Opfer. reuters

31. März bis 6. April 2026

Nischnekamsk, Russland

Petrochemischer Komplex Nizhnekamskneftekhim

Große Explosion und Großbrand

Technischer Unfall beziehungsweise Gasgemisch laut ersten Angaben

Die endgültige Zahl wurde mit zwölf Toten angegeben; zahlreiche Verletzte. 

7. April 2026

Jubail, Saudi-Arabien

Petrochemischer Komplex

Angriff und mögliche Brände gemeldet

Iranische Revolutionsgarden beanspruchten den Angriff

Schadens- und Opfergaben zunächst unvollständig. reuters

8. Mai 2026

Chalmette, Louisiana, USA

PBF-Raffinerie

Explosion und Feuer an einem Reformer Ofen

Ursache untersucht

Keine Verletzten gemeldet; betroffene Einheit außer Betrieb. reuters

13. Mai 2026

Südlicher Iran

Kaveh-Petrochemiekomplex

Explosion und Brand im Werkshafen

Ursache unbekannt

Mindestens drei Tote und zehn Verletzte laut lokalen Berichten. polymerupdate

20. Mai 2026

Cabinda, Angola

Chevron-Offshoreplattform

Brand auf einer Ölplattform

Ursache untersucht

17 Verletzte, vier davon schwer. reuters

22. Mai 2026

Tiszaújváros, Ungarn

MOL-Petrochemie Werk

Pipeline Explosion und Brand

Arbeits- oder technischer Unfall

Ein Todesopfer und mehrere Verletzte. reuters

21.–22. Juni 2026

Ras Laffan, Katar

Barzan-Gas Verarbeitungsanlage

Explosion und Brand

Technischer Unfall laut katarischen Behörden; Sabotage verneint

13 Tote und 66 Verletzte. r

29.–30. Juni 2026

Haldia, Indien

Haldia Petrochemicals

Großbrand und Verpuffung

Vermutlich entzündete Dämpfe; Untersuchung noch nicht vollständig abgeschlossen

Mehrere Verletzte; Anlage zeitweise beeinträchtigt. 

1. Juli 2026

Salina Cruz, Mexiko

Pemex-Raffinerie

Explosion in einer Alkylierung Anlage

Ursache untersucht

Drei Beschäftigte verletzt. reuters

6.–7. Juli 2026

Omsk, Russland

Omsker Raffinerie

Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff laut ukrainischen und russischen Angaben

Teile der Produktion angehalten; Anlage beschädigt. 

25. Juli 2026

Tjumen, Russland

Ölraffinerie

Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Drohnenangriff laut örtlichen Behörden

Brand gelöscht; keine Todesopfer gemeldet. reuters

30. Juli 2026

Perm, Russland

Lukoil-Raffinerie

Brand an einer Rohöldestillation Einheit

Drohnenangriff laut Branchenquellen

CDU-5 beschädigt und abgeschaltet. reuters

6. August 2026

Jaroslawl, Russland

Ölraffinerie und Treibstofftanks

Großer Brand

Drohnentrümmer nach ukrainischem Angriff laut Gouverneur

Vier Menschen durch Splitter verletzt; große Einsatzkräfte mobilisiert. reuters

8. August 2026

Ilsky, Russland

Ilsky-Ölraffinerie

Brand

Herabfallende Drohnen Trümmer laut örtlichen Behörden

Brand gelöscht; Schadensumfang nicht vollständig bekannt. reuters

8. August 2026

Sysran, Russland

Sysran-Ölraffinerie

Brand nach Drohnenangriff

Ukrainischer Angriff laut ukrainischen Angaben

Schadensumfang zunächst nicht vollständig bestätigt. reuters

9. August 2026

Jizan, Saudi-Arabien

Saudi-Aramco-Raffinerie

Brand

Ursache offiziell zunächst unklar; Huthi-Miliz beanspruchte einen Angriff

Brand gelöscht; keine Verletzten. 

9. August 2026

Jubail, Saudi-Arabien

Gas- und Energieanlagen

Explosion und Brand gemeldet

Verantwortlichkeit und genaue Ursache noch nicht abschließend bestätigt

Angaben zu Schäden und Verletzten zunächst unklar. 

10.–11. August 2026

Zawiya, Libyen

Komplex und Treibstofflager

Mehrere Tank Brände nach Drohnenangriffen

Explosivstoff Drohnen laut libyscher National Oil Corporation

Ein Tank mit etwa 4,5 Millionen Litern Benzin kollabierte; keine Todesopfer gemeldet. 

10. August 2026

Nischnekamsk, Russland

TANECO-Raffinerie

Brand nach Drohnenangriff gemeldet

Ukrainischer Angriff laut ukrainischem Militär

Schadensumfang noch bewertet; die gemeldeten Opfer der Stadt sind nicht vollständig dem Raffineriebrand zuzuordnen. reuters

11. August 2026

Orsk, Russland

Orsknefteorgsintez-Raffinerie

Brand nach gemeldeten Angriff

Ukrainisches Militär meldete Angriff; unabhängige Bestätigung zunächst begrenzt

Schadensbewertung lief. reuters

13. August 2026

Rotterdam, Niederlande

Tanklager für Erdölprodukte

Explosion und Brand

Behörden untersuchten zunächst einen Arbeitsunfall bei Wartungsarbeiten

Ein Todesopfer und sechs Verletzte. reuters


Zusammengeführte Zählung
Nach Zusammenführung der recherchierten Einzelmeldungen ergibt sich folgende vorläufige Mindestzählung:

Kategorie

Vorläufige Anzahl

Eindeutig unterscheidbare Vorfälle im Zeitraum

mindestens 65

Davon im Jahr 2025

mindestens 43

Davon im Jahr 2026 bis 15. August

mindestens 22

Raffinerie Brände oder Raffinerie Explosionen

mindestens 39

Petrochemische Anlagen und Gasverarbeitung Werke

mindestens 14

Tanklager, Brennstoffdepots und Ölterminals

mindestens 12

Offshore-Förder- oder Produktionsanlagen

mindestens 2

Militärisch bedingte oder mutmaßlich militärische Ereignisse

mindestens 30

Technische, betriebliche oder wartung bedingte Unfälle

mindestens 20

Noch ungeklärte oder widersprüchlich gemeldete Ursachen

mindestens 15

Ereignisse mit mindestens einem Todesopfer

mindestens 14

Ereignisse mit Verletzten ohne bestätigte Todesopfer

mindestens 20


Die Kategorien überschneiden sich. Ein Vorfall kann beispielsweise gleichzeitig eine Raffinerie, ein Tanklager und einen mutmaßlichen Drohnenangriff betreffen. Deshalb dürfen die Unterkategorien nicht addiert werden.
Wichtige Einschränkungen
Die Zahl von mindestens 65 ist keine offizielle weltweite Unfallstatistik. Sie basiert auf öffentlich auffindbaren Meldungen, insbesondere von Reuters, staatlichen Stellen, Betreiberangaben und ergänzenden Fach- oder lokalen Quellen.
Nicht sicher erfassbar sind:
  • kleinere lokale Betriebs Brände ohne internationale Berichterstattung.
  • Ereignisse, die nur in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden.
  • Vorfälle, deren Ursache von Konfliktparteien unterschiedlich dargestellt wird.
  • Brände, die zwar in Industriegebieten, aber nicht in Öl-, Gas- oder Chemieanlagen entstanden sind.
  • Mehrere gleichartige Angriffe auf dieselbe Anlage, wenn nicht klar ist, ob jeweils ein neuer Brand entstand.
  • reine Fackel Ereignisse ohne offenen Brand.
  • Vorfälle nach dem 15. August 2026.
Die Liste ist nicht vollständig und stellt keine offizielle Unfallstatistik dar. Die Ursachen reichen von technischen Defekten und Beratungsfehlern bis zu mutmaßlichen Drohnen-, Raketen- und anderen militärischen Angriffen. Viele Fälle sind noch nicht abschließend untersucht.“
Besonders wichtig ist, nicht zu behaupten, alle Ereignisse seien miteinander verbunden oder Ausdruck einer einheitlichen Sabotage Kampagne. Die recherchierten Fälle umfassen sowohl nachweisbare Industrieunfälle als auch militärische Angriffe und ungeklärte Vorfälle.
Ich persönlich denke jedoch das sind alles keine Zufälle….hier wird ganz klar daran gearbeitet, dass die Versorgung unmöglich wird! so viel in den letzten 18 Monaten…das bekommen wir in den letzten Jahrzehnten nicht zusammen…