Wir leben nicht in einer Reihe von Zufällen. Wir leben in einem System, in dem Kriege, Energiekrisen und digitale Kontrolle politisch einkalkuliert werden – und mit unserem Alltag bezahlt werden. Die Frage ist deshalb nicht mehr nur: „Passiert das einfach?“
Die Frage ist: „Was machen wir, wenn es genauso geplant ist – und wir mittendrin stehen?“
Dauerkrise als neue Normalität
So entsteht eine neue Normalität:
Krieg weit weg, Preis- und Freiheit Druck direkt vor unserer Haustür.
Wie Politik uns an Krieg gewöhnt, ohne es auszusprechen
Wir sollen uns an ein Bild gewöhnen:
Dauerkrise, Dauerangst, Dauerüberwachung – und wir mittendrin, als „Verbraucherinnen“, „Bürgerinnen“, „Arbeitskräfte“.
Was das für uns in Deutschland bedeutet
Genau hier setzt Gemeinsam Resilient an: Wir akzeptieren nicht, dass Krieg und Krise unsere einzige Zukunft sind.
Unsere Antwort: Gemeinschaft statt Ohnmacht
Kurz gesagt:
Wir können die große Politik nicht alleine drehen – aber wir können verhindern, dass sie uns bricht.
Was wir konkret tun – und wozu wir dich einladen
Unsere Haltung ist klar:
Sie müssen uns nicht offen sagen, dass sie uns in den Krieg ziehen wollen. Es reicht, wenn sie uns an ein Leben mit Dauerkrise gewöhnen.
Unsere Antwort ist:
Wir gewöhnen uns lieber an Gemeinschaft, Solidarität und Mut.
Wenn du das auch so fühlst – komm dazu. Lass uns in Hamburg zeigen, dass Resilienz mehr heißt als „funktionieren“. Es heißt: gemeinsam stark werden, damit niemand mehr unsere Zukunft allein im Krisenmodus durchregieren kann.
Die Frage ist: „Was machen wir, wenn es genauso geplant ist – und wir mittendrin stehen?“
Dauerkrise als neue Normalität
- Der Iran-Krieg zeigt, wie abhängig Europa weiterhin von Öl und Gas ist: Jeder Konflikt im Nahen Osten schlägt direkt auf unsere Preise für Heizen, Strom und Mobilität durch. Statt diese Abhängigkeit klar zu verringern, wird sie militärisch „abgesichert“ – notfalls mit neuen Einsätzen und noch mehr Spannungen.
- Gleichzeitig erleben wir eine Energiepolitik, in der Menschen in Deutschland aufgefordert werden zu sparen, zu verzichten und „die Krise mitzutragen“, während sich an den grundlegenden Strukturen wenig ändert. Das wirkt weniger wie echte Vorsorge und mehr wie die Krisen Verwaltung auf dem Rücken der Bevölkerung.
- Hinzu kommt eine Überwachungspolitik, die Schritt für Schritt akzeptiert, dass unsere private Kommunikation digital gescannt werden darf – angeblich zur Sicherheit, tatsächlich aber mit weitreichenden Folgen für Freiheit, Vertrauen und Selbstbestimmung.
So entsteht eine neue Normalität:
Krieg weit weg, Preis- und Freiheit Druck direkt vor unserer Haustür.
Wie Politik uns an Krieg gewöhnt, ohne es auszusprechen
- Es gibt kein offizielles Programm „Wir ziehen euch in den Krieg“, aber die Signale sind deutlich: Militärische Einsätze, Aufrüstung und harte außenpolitische Rhetorik werden als notwendige Antworten verkauft, statt Konflikte aktiv zu deeskalieren.
- Hohe Energiepreise und die Angst vor Engpässen werden genutzt, um unpopuläre Entscheidungen zu rechtfertigen: neue Deals mit problematischen Regimen, verlängerte Laufzeiten, Sicherheitsgesetze, Spar Appelle und Verzicht Rhetorik. Wir sollen „durchhalten“ – egal ob die Ursachen wirklich an der Wurzel gepackt werden.
- Im Inneren erleben wir parallel eine Verschiebung des Diskurses: Gewalt und Ausschreitungen, wie zuletzt in Belfast, werden zum Anlass für „Law and Order“ genutzt. Rechtsextreme Gruppen heizen die Stimmung an, Social-Media-Algorithmen amplifizieren Wut und Angst, Regierungen reagieren mit mehr Polizei und Überwachung. Was fehlt, ist konsequente Deeskalation, soziale Sicherung und echte politische Aufarbeitung.
Wir sollen uns an ein Bild gewöhnen:
Dauerkrise, Dauerangst, Dauerüberwachung – und wir mittendrin, als „Verbraucherinnen“, „Bürgerinnen“, „Arbeitskräfte“.
Was das für uns in Deutschland bedeutet
- In Deutschland spüren wir diese Politik direkt in unserem Alltag: steigende Preise, unsichere Perspektiven, permanent neue Nachrichten über Kriege, Anschläge, Ausschreitungen. Viele Menschen haben keine Reserven mehr – weder finanziell noch psychisch.
- Wer ohnehin wenig Puffer hat, trifft die Krisenpolitik am härtesten: Alleinerziehende, Menschen im Niedriglohnsektor, Kranke, Pflegebedürftige, Menschen mit unsicheren Jobs oder Wohnsituationen. Sie tragen die Last, während politische Entscheidungen sich an geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen orientieren.
- Gleichzeitig wächst das Gefühl: „Ich kann sowieso nichts ändern.“ Diese Ohnmacht ist gefährlich – sie macht uns anfällig für autoritäre Lösungen, Verschwörung, Erzählungen und Resignation.
Genau hier setzt Gemeinsam Resilient an: Wir akzeptieren nicht, dass Krieg und Krise unsere einzige Zukunft sind.
Unsere Antwort: Gemeinschaft statt Ohnmacht
- Wir glauben, dass echte Resilienz nicht in Pressekonferenzen entsteht, sondern in Nachbarschaften. Wenn Menschen sich kennen, Ressourcen teilen, Wissen weitergeben und gemeinsam Entscheidungen treffen, verlieren Krisen einen Teil ihrer Macht.
- Resilienz heißt für uns: lokale Lebensmittel statt kompletter Abhängigkeit von globalen Lieferketten, geteilte Werkzeuge statt Konsumzwang, solidarische Netzwerke statt Vereinzelung. Jede kleine Struktur – vom Gemeinschaftsgarten über Foodsharing bis zur Patenschaft – macht unsere Stadt widerstandsfähiger.
- Resilienz heißt auch: digitale Selbstverteidigung. Wir lernen gemeinsam, wie Algorithmen funktionieren, wie KI-Inhalte manipuliert werden können und wie wir unsere Kommunikation besser schützen. Wir wollen nicht nur „Nutzerinnen“ sein, sondern bewusste Gestalterinnen unserer digitalen Räume.
Kurz gesagt:
Wir können die große Politik nicht alleine drehen – aber wir können verhindern, dass sie uns bricht.
Was wir konkret tun – und wozu wir dich einladen
- Wir schaffen Orte in Hamburg, an denen du über Krieg, Energiepreise, Überwachung und digitale Manipulation sprechen kannst, ohne ausgelacht oder überrollt zu werden – mit Menschen, die ähnliche Fragen haben wie du.
- Wir bauen Projekte, die dir helfen, deinen Alltag krisenfester zu machen: Gärtnern, Foodsharing, praktische Workshops, gemeinsame Vorratsplanung, gegenseitige Unterstützung bei Rechnungen, Formularen oder Behördenkram. Kleine Schritte, große Wirkung.
- Wir entwickeln Formate, in denen wir gemeinsam lernen, wie wir mit Nachrichten umgehen, Fakten prüfen, digitale Fallen erkennen und unsere eigene Stimme finden – statt nur weiter scrollen und innerlich abzustumpfen.
Unsere Haltung ist klar:
Sie müssen uns nicht offen sagen, dass sie uns in den Krieg ziehen wollen. Es reicht, wenn sie uns an ein Leben mit Dauerkrise gewöhnen.
Unsere Antwort ist:
Wir gewöhnen uns lieber an Gemeinschaft, Solidarität und Mut.
Wenn du das auch so fühlst – komm dazu. Lass uns in Hamburg zeigen, dass Resilienz mehr heißt als „funktionieren“. Es heißt: gemeinsam stark werden, damit niemand mehr unsere Zukunft allein im Krisenmodus durchregieren kann.
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