Die Lebensmittel werden Teurer und Du möchtest gärtnern? Aber hast kein Garten & Kaum Zeit?

Viele von uns erinnern sich noch an den Garten von Oma und Opa oder an die Naschkammer im Keller, in der selbst Eingekochtes und Eingelagertes in den Regalen standen. Immer mehr Menschen spüren heute, wie gut es wäre, wieder ein wenig zu gärtnern – nicht nur für die Seele, sondern auch, weil Lebensmittel immer teurer werden und eigenes Gemüse eine echte gesunde Entlastung sein kann.

Mit unserem Anbaunetzwerk holen wir dieses Gefühl von Fülle, Sicherheit und Gemeinschaft zurück. Wir bauen gemeinsam Lebensmittel an – so, dass jedes Jahr mehr als genug für alle Mitwirkenden vorhanden ist. Du kannst frische, regionale Lebensmittel genießen und brauchst dafür nur etwa 24 Stunden im Jahr, also rund 2 Stunden im Monat einzuplanen.



In diesem Jahr starten wir mit mehreren Treffen, bei denen wir uns kennenlernen, planen und die ersten Flächen vorbereiten. Wir brauchen Unterstützung beim Anlegen und Gestalten von Gärten, damit wir im nächsten Jahr gemeinsam richtig los gärtnern können.

Bei uns sind alle willkommen – auch wenn du glaubst, dass du die Gartenarbeit körperlich oder zeitlich nicht schaffst. In unserem Projekt gibt es viele weitere Aufgaben: Organisieren, Treffen begleiten, Ernte verarbeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Nachbarschaftsarbeit und vieles mehr. Jede Fähigkeit und jede Stunde, die du einbringst, ist wertvoll.

Du musst kein Vereinsmitglied sein, um dabei zu sein. Du kannst einfach mit einem Jahresbeitrag unkomplieziert einsteigen oder eine Mitgliedschaft abschließen, die die meisten Jahresbeiträge beinhaltet und dir zusätzlich einige Vergünstigungen für weitere Angebote von Gemeinsam Resilient bietet. (mehr dazu hier klicken)



Viele Menschen fragen sich verständlicherweise, ob es wirklich notwendig ist, ein Gartenprogramm wie „Gemeinsam resilient“ aufzubauen. Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht so, als sei die Lage noch nicht dramatisch genug. Doch genau das ist der Punkt: Resilienz entsteht nicht erst dann, wenn die Krise schon da ist, sondern vorher.

Die aktuelle Lage im Nahen Osten zeigt, wie schnell sich Unsicherheit auf unseren Alltag auswirken kann. Schon ohne eine weitere Eskalation steigen durch höhere Energiepreise, teurere Transporte und belastete Lieferketten die Kosten für Lebensmittel weltweit an; die FAO meldete zuletzt erneut steigende Weltmarktpreise, die unter anderem mit den Konflikt folgen im Nahen Osten zusammenhängen. Solche Entwicklungen treffen nicht nur Länder direkt in der Krisenregion, sondern auch uns in Europa indirekt — über Spritpreise, Dünger, Frachtkosten und Handelswege.

Deutschland ist bei Lebensmitteln insgesamt versorgt, aber deutlich abhängig von Importen, vor allem bei Obst und Gemüse. Genau dort wird es bei globalen Störungen zuerst spürbar: Wenn Transporte teurer werden, Ernteausfälle zunehmen oder Lieferketten stocken, können Preise schnell steigen und einzelne Produkte knapper werden. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt außerdem, dass selbst wenn keine echte Mangellage eintritt, Lieferschwierigkeiten und starke Preissprünge für viele Menschen sofort belastend sind.

Ein Gartenprojekt ist deshalb kein „nice to have“, sondern eine praktische Antwort auf eine unsichere Zukunft. Es schafft Wissen, Gemeinschaft und konkrete Handlungsmöglichkeiten: Menschen lernen wieder, wie Nahrung wächst, wie man auch mit kleinen Flächen etwas produzieren kann und wie man sich gegenseitig stärkt. Ein Beet, das gemeinsam gepflegt wird, kann außerdem ein Ort sein, an dem Nachbarschaft, Bildung und Selbstwirksamkeit zusammenkommen — genau das, was Resilienz im Alltag stärkt.

Der größte Vorteil ist

Jetzt zu beginnen ist viel einfacher, als später unter Druck reagieren zu müssen.

Ein Projekt braucht Zeit, um Wurzeln zu schlagen — im Boden und in der Gemeinschaft. Wer heute anfängt, hat im Ernstfall bereits funktionierende Strukturen, eingespielte Abläufe und Menschen, die einander helfen können.

Und selbst wenn sich die Lage nicht weiter verschärft, bleibt der Gewinn: mehr Wissen, mehr Zusammenhalt, mehr regionale Versorgung und ein stärkeres Gefühl von Sicherheit.

Es geht nicht darum, Angst zu haben. Es geht darum, verantwortungsvoll vorzugehen.

Denn wenn Lebensmittel teurer werden, Lieferketten stocken oder einzelne Produkte zeitweise fehlen, ist es zu spät, erst dann mit dem Aufbau zu beginnen. Gemeinsam resilient heißt deshalb: heute handeln, damit wir morgen besser vorbereitet sind.

Hast du Lust, mit uns gemeinsam resilient zu werden und die Hamburger Vorratskammer der Zukunft aufzubauen? Dann komm in unser Anbau Netzwerk und lass uns gemeinsam gärtnern – wir freuen uns auf dich!

https://www.gemeinsam-resilient.de/forum/wie-wir-das-gartenprojekt-gemeinsam-gestalten


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