Liebe Leserin, lieber Leser, 

vielleicht hast du dich schon gefragt, wie die Menschen in Hamburg in den beiden Weltkriegen überhaupt überlebt haben – und welche Rolle dabei die privaten Gärten gespielt haben. Die Geschichte gibt uns wichtige Antworten, die heute aktueller sind, als wir vielleicht denken.


„Hamburg 1945 – Operation Gomorrah (geo.hlipp.de – 30659).jpg“


Was die Gärten in Hamburg während der Kriege konkret bedeuteten

Ernährungssicherheit mit praktischen Beispielen


In den beiden Weltkriegen waren private Gärten und Kleingärten für die Bevölkerung in Hamburg überlebenswichtig. Sie erfüllten mehrere Funktionen, die heute oft unterschätzt werden:


Beispiel 1: Der Steckrübenwinter 1916/17 im Ersten Weltkrieg

Als die Lebensmittelrationen immer knapper wurden, wurde die Steckrübe (eine Kohlart) zum wichtigsten Nahrungsmittel für breite Bevölkerungsschichten. Menschen in Hamburg kochten:

Steckrübensuppe als Hauptmahlzeit

Steckrübenauflauf mit wenig Brot und Mehl gestreckt

Geraspelte Steckrüben als „Erdäpfel" statt Kartoffeln

Eine typische Familie aß damals drei bis vier Mal am Tag Steckrübenspeisen, weil Fleisch, Butter und Milch nicht mehr verfügbar waren.

Beispiel 2: Kleingärten im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Parzellen intensiv zur Selbstversorgung genutzt. Eine typische Kleingarten-Familie in Hamburg baute an:

Kartoffeln: 50–100 kg pro Saison, die im Keller gelagert wurden

Kohl (Weißkohl, Rotkohl, Wirsing): 30–50 Köpfe, teilweise eingelegt als Sauerkraut

Karotten, Rüben, Zwiebeln: 20–30 kg für den Winter

Bohnen und Erbsen: getrocknet für Suppen im Winter

Obst (Äpfel, Birnen, Johannisbeeren): 20–40 kg, teilweise eingekocht

Ein konkreter Haushalt mit vier Personen konnte durch den eigenen Garten etwa 40–50% seines Gemüsebedarfs selbst decken. Das bedeutete den Unterschied zwischen regelmäßigem Essen und akutem Hunger.


Beispiel 3: Ersatzstoffe und Streckungen

Weil Grundnahrungsmittel fehlten, mussten Menschen Ersatz finden:

Kaffee-Ersatz: Geröstete Gerste, Zichorienwurzel oder Eichelkaffee statt Bohnenkaffee

Marmelade-Ersatz: Aus Quitten oder Äpfeln mit wenig Zucker, gestreckt mit Pektin

Fett-Ersatz: Margarine aus pflanzlichen Ölen statt Butter, oft gestreckt mit Wasser

Brot: Gestreckt mit Kartoffeln, Erbsenmehl oder sogar Holzspäne (in der extremeren Not)


Notunterkunft: Wenn die Wohnungen zerstört waren


Beispiel aus Hamburg 1943–1945:

Nach den Bombenangriffen im Juli 1943 (Operation Gomorrha) waren etwa 50 Prozent des Hamburger Wohnungsbestands zerstört. Viele Familien hatten keine intakte Wohnung mehr. Eine typische Geschichte:

Familie Müller aus Altona verlor ihre Wohnung beim Bombenangriff

Sie zogen in eine kleine Laube im Kleingartenverein „Grüne Hoffnung" in Wilhelmsburg

Die Laube war 12 m² groß, mit einem kleinen Ofen zum Heizen und Kochen

Im Garten bauten sie Kartoffeln, Kohl und Karotten an

Nachts schliefen sie in der Laube, tagsüber suchten sie nach brauchbaren Trümmerteilen

Ohne diesen Garten hätten sie wahrscheinlich bei Verwandten in der Provinz unterkommen müssen – aber durch den Garten blieben sie in Hamburg


Quelle: Ausgabe der Schulspeisung an einer Hamburger Schule. Fotograf/in unbekannt.
bpk-Bildagentur, Bildnummer 30029027. Für Rechteanfragen kontaktieren bitte die bpk-Bildagentur: kontakt@bpk-bildagentur.de oder Art Resource: requests@artres.com (für Nordamerika).


Soziale Stütze: Kleingartenvereine als Gemeinschaftszentren


Beispiel Kleingartenverein in Hamburg-Eimsbüttel:

Ein Kleingartenverein mit 40 Parzellen organisierte sich so:

Amerikanische Haselnuss: Jeder Gärtner brachte wöchentlich sein Gemüse mit

Sonntags gab es gemeinsame Suppenküchen, wo alle etwas beitrugen

Ältere Menschen, die selbst nicht mehr gärtnern konnten, bekamen Gemüse von jüngeren Nachbarn

Kinder halfen bei der Ernte und lernten, wie man Lebensmittel konserviert

Bei Krankheit oder Tod eines Mitglieds sprang die Gemeinschaft ein


Diese Vereine waren nicht nur Anbauflächen, sondern auch ein Stück Stabilität in einer stark belasteten Stadt.


Damals vs. heute: Weit weniger Menschen, viel mehr Gärten

Die Zahlen im Vergleich



Aspekt
Damals (1914–1945)
Heute (2026)
Einwohner Hamburg
ca. 1,0–1,2 Millionen
ca. 1,9 Millionen
Fläche pro Person
deutlich mehr Gartenfläche
deutlich weniger pro Person
Kleingärten
viele mehr, selbstverständlicher
ca. 34.500 Parzellen auf 1.900 Hektar
Selbstversorgung
viele kannten Gärtnern
wenige können noch gärtnern
Abhängigkeit von Lieferketten
geringer
extrem hoch (Tagesbestände)



Konkret damals:


In Hamburg lebten 1914 etwa 980.000 Menschen, 1939 etwa 1,7 Millionen (aber viele flohen während des Krieges)

Jedes dritte Haus hatte einen Kleingarten oder Schrebergarten

Viele Familien hatten einen eigenen Gemüsegarten im Hinterhof oder auf dem Land

Fast jeder Erwachsener konnte gärtnern und Lebensmittel konservieren


Konkret heute:


Hamburg hat über 1,9 Millionen Einwohner auf derselben Fläche

Nur noch ca. 18% der Bevölkerung haben Zugang zu einem eigenen Garten

Die meisten Menschen sind auf Supermärkte angewiesen, die nur 2–3 Tage Vorrat halten

Nur wenige können noch einkochen, fermentieren oder einlegen.


Warum „Gemeinsam resilient" jetzt so wichtig ist


1. Die politische Lage verunsichert – konkrete Beispiele

Die aktuelle politische Situation mit dem Ukraine-Krieg und der angespannten Lage im Nahen Osten wirft lange Schatten auf unsere Zukunft. 


Beispiel Ukraine-Krieg:


Seit Februar 2022 dauert der Krieg in der Ukraine an

Russland und die NATO spielen Kriegsszenarien durch

Experten warnen, dass die nächsten drei Jahre besonders kritisch sein könnten

Putins mögliches Angriff auf NATO-Territorium (z. B. Litauen) wird ernsthaft diskutiert


Beispiel Iran-Konflikt 2026:


Seit März 2026 eskaliert der Konflikt zwischen Israel und Iran

Die Straße von Hormus (wichtigste Ölpassage der Welt) könnte blockiert werden

Wenn 20% des weltweiten Ölhandels blockiert sind, steigen die Preise massiv

https://www.gemeinsam-resilient.de/mitgemacht-infos/was-passiert-hier-etwas-politik-kann-leider-auch-hier-nicht-fehlen


2. Energiepreise steigen durch politische Krisen – mit konkreten Zahlen


Wenn Konflikte wie im Iran bestehen bleiben oder eskalieren, steigen die Kosten in Hamburg spürbar: 


Beispiel Gaspreise in Hamburg:


Vor dem Iran-Konflikt (Februar 2026): ca. 8 Cent/kWh für Haushaltskunden

Nach Konfliktbeginn (März 2026): ca. 10–12 Cent/kWh möglich

Bei längerer Blockade der Straße von Hormus: 14–16 Cent/kWh denkbar


Konkret für einen Hamburger Haushalt:


Ein-Ein-Familienhaus mit 20.000 kWh Gasverbrauch pro Jahr

Vor Iran-Konflikt: ca. 1.600 € Jahreskosten

Nach Iran-Konflikt (10 Cent/kWh): ca. 2.000–2.400 € Jahreskosten

Mehrbelastung: 400–800 € pro Jahr


Beispiel Strompreise in Hamburg:


Aktuelle Preise für Neukunden: 28,8 Cent/kWh

Grundversorgung (Vattenfall): 45,1 Cent/kWh

Bei weiterem Konflikt: 30–35 Cent/kWh für Neukunden möglich


Konkret für einen 3-Personen-Haushalt:


Jahresverbrauch: 3.500 kWh Strom

Bei 28,8 Cent/kWh: 1.008 € pro Jahr

Bei 35 Cent/kWh: 1.225 € pro Jahr

Mehrbelastung: 217 € pro Jahr


Beispiel Spritpreise:


Ölpreis vor Iran-Konflikt: ca. 70 USD/Barrel

Nach Konfliktbeginn: ca. 80 USD/Barrel (+11%)

Bei Blockade der Straße von Hormus: 100–120 USD/Barrel möglich


Konkret für Hamburg:


1,5 Liter Benzin pro 100 km (Durchschnittswagen)

Bei 1,80 €/Liter: 2,70 € pro 100 km

Bei 2,00 €/Liter: 3,00 € pro 100 km

Mehrbelastung: 0,30 € pro 100 km


Beispiel Lebensmittel:


Wenn Energiepreise steigen, werden auch Lebensmittel teurer:

Transport (LKW, Schiff) kostet mehr

Produktion (Dünger, Heizung von Gewächshäusern) kostet mehr

Verarbeitung (Fabriken brauchen Strom und Gas) kostet mehr

Konkret:


Ein 4-Personen-Haushalt gibt ca. 400–500 € pro Monat für Lebensmittel aus

Bei 10% Preiserhöhung: 40–50 € mehr pro Monat

Mehrbelastung: 480–600 € pro Jahr

https://www.gemeinsam-resilient.de/mitgemacht-infos/energy-sharing-hamburg-2026

3. Was wäre, wenn wir doch in den Krieg gezogen werden? – Szenarien


Die Provokationen sind überall da – und niemand kann mit Sicherheit sagen, dass ein größerer Konflikt unmöglich ist.


Szenario 1: Eskalation Ukraine-Krieg


Russland greift ein NATO-Land an (z. B. Litauen)

NATO muss militärisch reagieren

Deutschland wird aktiv in den Kampf verwickelt

Lieferung von Waffen und Material an die Ukraine steigt weiter

Zivilbevölkerung wird von Lieferketten abhängig


Szenario 2: Iran-Konflikt eskaliert


Straße von Hormus wird langfristig blockiert

20% des weltweiten Ölhandels bleiben aus

Ölpreis steigt auf 120–150 USD/Barrel

Energiepreise in Deutschland verdoppeln sich

Inflation steigt auf 8–10%

Lebenshaltungskosten explodieren


Szenario 3: Nukleare Eskalation


Russland droht mit nuklearen Waffen

USA und NATO reagieren mit Konventionen

Gefahr eines direkten NATO-Russland-Konflikts

Menschen in Deutschland evakuieren sich selbst

Lebensmittelverteilung bricht zusammen


Was das für Hamburg bedeutet:


Supermärkte haben nur 2–3 Tage Vorrat

Wenn Lieferketten unterbrochen werden, gibt es in einer Woche kein Obst, Gemüse, Brot mehr

Ohne eigene Gärten haben Menschen keine Möglichkeit, sich zu ernähren

Ohne Gemeinschaft gibt es keine organisierte Hilfe

Warum Selbstversorgung und Gemeinschaft so wichtig sind


1. Ein stabiles System für die Zukunft – mit Beispielen


Ein resilientes System, das auf lokale Ernährung, Gemeinschaftsgärten und Selbstversorgung setzt, wäre viel besser:


Beispiel 1: Unabhängigkeit von Lieferketten


Aktuell: Ein Supermarkt in Hamburg bekommt Lebensmittel aus ganz Europa


Obst aus Spanien, Italien

Gemüse aus Niederland, Deutschland

Fleisch aus Deutschland, Polen


Wenn ein LKW ausfällt oder eine Grenze geschlossen wird, gibt es Lücken im Angebot


Resilientes System:

Gemeinschaftsgärten in jedem Stadtteil produzieren Gemüse für 500–1.000 Menschen

Kartoffeln, Kohl, Karotten aus Hamburg-Vierlanden

Äpfel, Birnen aus lokalen Obstanlagen


Wenn Lieferketten zusammenbrechen, haben Menschen noch Essen


Beispiel 2: Geringere Kosten durch Selbstversorgung


Aktuell: Ein 4-Personen-Haushalt gibt 400–500 € pro Monat für Lebensmittel aus

Mit eigenem Garten:


200 kg Kartoffeln selbst angebaut: ca. 40 € statt 120 € (3x billiger)

100 kg Kohl selbst angebaut: ca. 20 € statt 60 € (3x billiger)

50 kg Karotten selbst angebaut: ca. 15 € statt 45 € (3x billiger)

Einsparung: ca. 100–150 € pro Monat

Jahreseinsparung: 1.200–1.800 €



Beispiel 3: Gesundere Ernährung


Aktuell: Viele Menschen essen verarbeitete Lebensmittel mit viel Zucker, Salz und Konservierungsstoffen mit eigenem Garten:

Frisches Gemüse, direkt vom Beet

Keine Konservierungsstoffe

Mehr Vitamine (das Gemüse ist nicht Tage alt)

Weniger Pestizide (bei biologischem Anbau)

Beispiel: Eine Tomate vom Beet hat 30% mehr Vitamine als eine Tomate aus dem Supermarkt, die 5 Tage alt ist


Beispiel 4: Starke Gemeinschaft


Aktuell: Viele Menschen in Hamburg kennen ihre Nachbarn nicht

mit Gemeinschaftsgarten:


Wöchentliche Treffen im Garten

Gemeinsames Ernten und Kochen

Ältere Menschen bekommen Hilfe von Jüngeren

Kinder lernen, wie Lebensmittel wachsen


Beispiel: Im Kleingartenverein „Grüne Hoffnung" in Eimsbüttel gibt es jeden Sonntag eine gemeinsame Suppenküche, wo alle etwas beitragen


2. Bis dahin: Eine Möglichkeit, sich gesund zu ernähren


Auch wenn wir nicht glauben, dass uns ein Krieg bevorsteht, ist es für alle eine Möglichkeit, sich gesund zu ernähren und unabhängiger zu werden.


Konkrete Vorteile für jeden, der jetzt beginnt:


Vorteil
Konkretes Beispiel
Geld sparen
100–150 € pro Monat bei Lebensmittelkosten
Gesünder essen
Frisches Gemüse statt verarbeiteter Lebensmittel
Mehr Bewegung
Gärtnern ist Sport (ca. 300 Kalorien pro Stunde)
Stressabbau
Natur und Garten wirken entspannend
Wissen aufbauen
Lernen, wie Lebensmittel wachsen und konserviert werden
Nachbarn kennenlernen
Gemeinschaft im Stadtteil stärken



Wie wir vorgehen möchten – konkrete Schritte


Unser Ziel bei Gemeinsam resilient ist es, die Menschen in Hamburg zu stärken und zu vernetzen. Wir möchten:


1. Gemeinschaftsgärten fördern



Konkret planen wir:


Neue Flächen erschließen: In jedem Hamburger Stadtteil 1–2 neue Gemeinschaftsgärten schaffen

Beispiel:In Hamburg-Altona planen wir einen Gemeinschaftsgarten auf einer brachen Fläche von 500 m²

20 Parzellen für je 25 m²


1 Gemeinschaftsbeet für alle (Kartoffeln, Kohl, Karotten)


1 Kompostanlage

1 kleiner Schuppen für Werkzeuge

Kleingartenvereine unterstützen: Beratung bei Anträgen, Finanzierung, Planung

Hochbeete für Alle: In Eimsbüttel gibt es bereits Mini-Schnuppergärten als Hochbeete


2. Wissen teilen – mit konkreten Angeboten


Konkrete Workshops und Kurse:


„Anfänger-Gärtnern": Wie baue ich Kartoffeln, Kohl, Karotten an? (6 Wochen, jeden Samstag)

„Fermentation für Alle": Wie mache ich Sauerkraut, Kimchi, fermentiertes Gemüse? 

(1 Tag, praktisch)

„Einkochen und Einlegen": Wie konserviere ich Obst und Gemüse für den Winter? 

(2 Tage, mit eigenem Gemüse)

„Kompost und Boden": Wie baue ich gesunden Boden für meinen Garten? 

(1 Tag, praktisch)

„Notvorrat planen": Wie viel Lebensmittel brauche ich für 3 Monate? 

(Workshop mit Beispielrechnung)


Beispiel Workshop „Fermentation für Alle":


Datum: Samstag, 15. November 2026

Ort: Gemeinschaftsgarten Eimsbüttel

Inhalt: Sauerkraut, Kimchi, fermentierte Karotten machen

Material: Jeder bringt eigenes Gemüse mit

Kosten: --- (Materialkosten) nicht mit uns.....

Ergebnis: Jeder nimmt 3–4 Gläser fermentiertes Gemüse mit nach Hause

https://www.gemeinsam-resilient.de/forum/wie-wir-das-gartenprojekt-gemeinsam-gestalten

3. Nachbarschaften stärken – mit konkreten Projekten


Konkrete Netzwerke aufbauen:


„Nachbarschaftshilfe pro Stadtteil":In jedem Stadtteil ein Netzwerk von 20–50 Menschen

Kontaktliste mit Telefonnummern

Wöchentliche Treffen im Garten oder Gemeindehaus

Bei Krankheit, Alter oder Not springt die Gemeinschaft ein

„Suppenküche Sonntag":Jeden Sonntag eine gemeinsame Suppenküche in jedem Stadtteil

Jeder bringt etwas Gemüse mit

Gemeinsam wird gekocht

Alle essen zusammen

Beispiel: In Hamburg-Wilhelmsburg gibt es bereits eine Suppenküche mit 30–40 Teilnehmern pro Sonntag

„Kinder und Gärten":

Schulen und Kitas in Hamburg einbeziehen

Schulgärten in jedem Stadtteil

Kinder lernen, wie Lebensmittel wachsen

Beispiel: Grundschule Altona hat bereits einen Schulgarten mit 100 m²


4. Politische Bildung – mit konkreten Veranstaltungen


Konkrete Info-Veranstaltungen:


„Warum Energiepreise steigen":

Vortrag mit Beispielrechnung für Hamburg-Haushalte

Was bedeutet der Iran-Konflikt für meine Gasrechnung?

Was bedeutet der Ukraine-Krieg für meine Lebenshaltungskosten?

Q&A mit Experten

„Wie wichtig ist Selbstversorgung?":Diskussion mit Historikern und Gärtnern

Was haben die Menschen in den Weltkriegen gemacht?

Was können wir daraus lernen?

Wie können wir uns heute vorbereiten?

„Politik und Ernährungssicherheit":Panel mit Politikern, Gärtnern und Experten

Welche Rolle spielen lokale Gärten für die Ernährungssicherheit?

Was kann die Stadt Hamburg tun?

Was kann jeder Einzelne tun?


5. Praktische Hilfe – mit konkreten Angeboten


Konkrete Unterstützung bei Projekten:

„Hochbeet bauen":Workshop, wie man ein Hochbeet selbst baut

Materialliste: Holz, Schrauben, Erde

Kosten: ca. 50–80 € pro Hochbeet (1,5 m x 1,5 m)

Jeder nimmt sein eigenes Hochbeet mit nach Hause

„Kompostanlage bauen":Workshop, wie man einen Kompost selbst baut

Material: Holz oder Draht

Kosten: ca. 30–50 € pro Kompost

Jeder nimmt seinen eigenen Kompost mit nach Hause

„Gemeinschaftsküche einrichten":Beratung bei der Einrichtung einer Gemeinschaftsküche

Was braucht man? (Herde, Töpfe, Tische, Stühle)

Wie finanziert man das? (Spenden, Sponsoren, Stadt)

Beispiel: Gemeinschaftsküche in Hamburg-Eimsbüttel kostet ca. 5.000 € (Herd, Töpfe, Tische, Stühle)


Du bist willkommen – konkrete Einladungen


Wir glauben daran, dass Veränderung von unten beginnt. Jeder kleine Garten, jeder Samen, den du aussäest, jede Gemeinschaft, die du aufbaust, ist ein Schritt in eine resilientere Zukunft.


Konkrete Möglichkeiten, mitzumachen:

Was du tun kannst
Wie du beginnst
Ins Forum kommen
Besuche www.gemeinsam-resilient.de und registriere dich
Workshop besuchen
Melde dich für einen Workshop an (Termine im Forum)
Gemeinschaftsgarten besuchen
Komm zu einem unserer Gärten (Standorte im Forum)
Selbst gärtnern beginnen
hole dir ein Hochbeet oder pflanze Kräuter auf dem Balkon
Nachbarn einladen
Lade 2–3 Nachbarn zu einem Gespräch ein
Spenden
Unterstütze unsere Projekte mit einer Spende


Konkret: Dein erster Schritt

  1. Besuche www.gemeinsam-resilient.de
  2. Klick auf „Forum" und registriere dich
  3. Lies die Beiträge im Forum, wo alles erklärt ist
  4. Melde dich für einen Workshop an
  5. Komm zu einem unserer Gärten und sprich mit den Leuten


Warum das jetzt wichtig ist – zusammengefasst

Warum
Konkretes Beispiel
Politische Unsicherheit
Ukraine-Krieg, Iran-Konflikt, NATO-Russland-Spannungen
Steigende Kosten
Gas +400–800 €/Jahr, Strom +200 €/Jahr, Lebensmittel +500 €/Jahr
Kriegsgefahr
Niemand kann ausschließen, dass es eskaliert
Lieferketten sind fragil
Supermärkte haben nur 2–3 Tage Vorrat
Gesundheit
Frisches Gemüse ist gesünder als verarbeitete Lebensmittel
Geld sparen
100–150 € pro Monat bei Selbstversorgung
Gemeinschaft
Nachbarn kennenlernen, zusammen arbeiten, unterstützen

Ein letztes Wort

Die Geschichte zeigt uns: In Krisenzeiten haben die Menschen in Hamburg überlebt, weil sie Gärten hatten und zusammengehalten haben. Heute sind wir weiter weg von dieser Selbstversorgung – aber wir können es wieder lernen. Gemeinsam resilient ist nicht nur ein Projekt, es ist eine Bewegung. Eine Bewegung hin zu mehr Unabhängigkeit, mehr Gesundheit, mehr Gemeinschaft und mehr Sicherheit. Komm zu uns. Lernen wir zusammen. Gärtnern wir zusammen. Stärken wir uns zusammen. Gemeinsam resilient – für eine Stadt, die auch in schwierigen Zeiten funktioniert.  


Hochachtungsvoll 

jojo





Was die Gärten in Hamburg während der Kriege konkret bedeuteten Ernährungssicherheit.....