Ich möchte etwas mit euch teilen, das in mir über die letzten Jahre gewachsen ist.
Am Anfang der Corona-Zeit hatte ich vor allem ein Gefühl:
Überforderung.
Da kam etwas auf uns zu, das größer war als wir – und vieles lag plötzlich nicht mehr in unserer eigenen Hand. Selbst die Familienstrukturen haben oft nicht überlebt wie auch in meinem Fall.
Mit der Zeit habe ich begonnen, genauer hinzuschauen. Nicht nur auf das, was passiert ist, sondern darauf, was es mit uns macht, wenn wir die Grundlagen unseres Lebens vollständig auslagern.
Heute empfinde ich etwas sehr klar:
Es gibt kaum etwas Wichtigeres als eine verlässliche, Selbstbestimmte Grundversorgung. Nahrung, Energie, Gemeinschaft – Dinge, die wir zum Leben brauchen, sollten nicht ausschließlich von großen, entfernten Strukturen abhängen. Denn je weiter diese Dinge von uns entfernt sind, desto leichter werden wir steuerbar.
Ein persönliches Erlebnis hat mir das noch einmal deutlich vor Augen geführt. Es hat meinen Blick verändert und mich daran erinnert, dass es im Leben oft um die einfachen, echten Dinge geht – um das, was uns wirklich trägt. Und genau da liegt für mich auch der Schlüssel zu echter Freiheit.
Dabei geht es mir nicht um Abgrenzung oder Misstrauen. Es geht um Ergänzung. Darum, wieder Fähigkeiten aufzubauen, Verantwortung zu teilen und Strukturen zu schaffen, die uns stärken – gerade auch für Menschen, die es ohnehin schwerer haben. Unterstützung bedeutet für mich nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Zugang zu Wissen, zu Gemeinschaft und zu echter Teilhabe. (Und ich bin jedem einzelnen Dankbar...ihr wisst wer gemeint ist, aber reicht Geld? ich meine mich Privat....das Projekt braucht leider davon noch etwas mehr...)
Wir sehen bereits, dass sich neue Möglichkeiten öffnen. Gemeinschaftliche Energieprojekte, solidarische Landwirtschaft, lokale Initiativen – all das zeigt, dass wir beginnen können, zentrale Lebensbereiche wieder ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen.
Ein Beispiel: Wenn wir Lebensmittel gemeinsam anbauen und/oder direkt von regionalen Erzeuger:innen beziehen, entstehen nicht nur gesündere Produkte, sondern auch Beziehungen.
Wir wissen wieder, woher unser Essen kommt – und wir sind weniger abhängig von globalen Lieferketten, die im Zweifel schnell ins Wanken geraten können.
Oder im Energiebereich: Neue gesetzliche Rahmenbedingungen ermöglichen es Gemeinschaften, eigene Lösungen zu entwickeln. Das ist eine große Chance, die wir nutzen können – nicht gegen etwas, sondern für mehr Stabilität und Selbstbestimmung.
Aus all diesen Gedanken heraus ist das Projekt „Gemeinsam resilient“ entstanden. Es ist eine Einladung. Kein fertiges System, sondern ein Raum, in dem wir gemeinsam lernen, aufbauen und uns gegenseitig stärken können. Ein Raum, in dem wir Verantwortung nicht als Last sehen, sondern als Möglichkeit, unser Leben bewusster zu gestalten.
Ich wünsche mir, dass wir anfangen, uns wieder mehr zuzutrauen. Dass wir uns vernetzen, Wissen teilen und Schritt für Schritt Strukturen schaffen, die uns unabhängig und gleichzeitig verbunden machen.
Wenn dich dieser Gedanke berührt, dann bist du herzlich eingeladen, Teil davon zu werden. Gemeinsam können wir etwas aufbauen, das trägt.
Natürlich weiß ich das meine Arbeit nicht allein damit getan ist sich ein Träger und Sponsoren zu suchen....also.....Gemeinsam legen wir jetzt los.....
Auf jeder Seite von uns, immer unten, findet Ihr die Einladung für unseren Newsletter....nimmt es wahr für echten kontakt!! (Zum Gartenprojekt hier entlang!!)